Auf dem Abstellgleis

Bericht: Bund spart an der Förderung von Hartz-IV-Beziehern

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Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerks Deutschland sind die Ausgaben für die Weiterqualifizierung von Hartz-IV-Beziehern zwischen 2011 und 2015 drastisch gesunken. Foto: Ralf Hirschberger/Symbolbild

Berlin (dpa) - Der Bund gibt nach einem Medienbericht weniger Geld für die Weiterqualifizierung von Arbeitslosen aus.

Die Fördersumme pro erwerbsfähigem Hartz-IV-Bezieher sei von 2011 bis 2015 von 964 Euro auf 741 Euro gesunken, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Auswertung der Bundesregierung zu den Haushaltsberatungen. Das sei ein Rückgang um 23 Prozent.

"Arbeitsuchende profitieren zu wenig von der guter Arbeitsmarktlage, auch weil sie immer weniger unterstützt werden", kritisierte die Grünen-Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer. "Ohne Investitionen in Qualifikationen und andere Unterstützungsmaßnahmen schaffen viele von ihnen nicht den Weg zurück in Arbeit."

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