Militärpakt gegen Iran

Berichte: Trump will neue Ordnung im Nahen Osten etablieren

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Gespräche im Weißen Haus: Benjamin Netanjahu und Donald Trump. 

London/Washington - US-Präsident Donald Trump will Medienberichten zufolge mit arabischen Staaten eine neue geopolitische Ordnung im Nahen Osten schmieden. Dazu sollen ein Militärpakt gegen Iran und Nahost-Friedensverhandlungen unter Einbeziehung mehrerer arabischer Staaten gehören.

Die arabischsprachige Zeitung Al-Hayat berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, die Trump-Regierung plane einen Gipfel führender arabischer Politiker in Washington zum Nahost-Friedensprozess.

Dem Wall Street Journal zufolge will die neue US-Regierung mit mehreren arabischen Staaten über eine Nato-ähnliche Militärkoalition gegen den Iran verhandeln, die von den USA  unterstützt werden könnte. Auch Israel könne sich mit Geheimdienstinformationen an dem Pakt beteiligen, will die US-Zeitung von arabischen Diplomaten erfahren haben.

Eine Bestätigung für die Berichte gab es zunächst nicht. Als Hinweis wertete das Wall Street Journal Äußerungen Trumps und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei dessen Besuch in Washington am Mittwoch. "Ich glaube eine großartige Gelegenheit für Frieden kommt von einem regionalen Ansatz, der unsere neuen arabischen Partner einbezieht", sagte Netanjahu. Trump fügte hinzu: "Es ist etwas ganz anderes, was bisher nicht diskutiert wurde. Und es ist ein viel größeres Abkommen, viel wichtiger auf eine Weise. Es würde viele Länder betreffen und ein sehr großes Gebiet umfassen".

dpa

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