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Angespanntes Verhältnis

Österreichs Kurz als Gastgeber für Biden-Putin-Gipfel? Brisantes Angebot an den Kreml

Sebastian Kurz (r), Bundeskanzler von Österreich, spricht mit Wladimir Putin, Präsident von Russland, während eines Treffens im österreichischen Bundeskanzleramt.
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Sebastian Kurz (r), Bundeskanzler von Österreich, spricht mit Wladimir Putin, Präsident von Russland, während eines Treffens im österreichischen Bundeskanzleramt.

Ein Gipfeltreffen Bidens und Putins in Wien. Geht es nach Österreichs Kanzler Kurz, könnte das Wirklichkeit werden.

Moskau/Wien - Die Beziehung zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Regierungschef Wladimir Putin* gilt als angespannt. Gründe dafür sind unter anderem die Ukraine-Krise und die Inhaftierung des Kreml-Gegners Alexey Nawalny.

Nun hat Österreichs Kanzler Sebastian Kurz für sein Land als Gastgeber für einen möglichen Gipfel von Kremlchef Wladimir Putin mit seinem US-Kollegen Joe Biden geworben. Er habe die Hauptstadt Wien als Tagungsort vorgeschlagen, teilte der Kreml in Moskau am Freitag nach einem Telefonat Putins mit Kurz mit.

Österreichs Kanzler Kurz will Biden-Putin Gipfel in Wien veranstalten - Auch Finnland und Schweiz bereit

Außer Österreich hatte sich auch Finnland angeboten. Auch die Schweiz soll sich Medienberichten zufolge um eine Austragung bemühen. Biden hatte Putin angesichts erheblicher Spannungen zwischen beiden Staaten ein Gipfeltreffen in einem Drittland vorgeschlagen, nach seinen Vorstellungen im Sommer in Europa. Der Kreml hat bislang offengelassen, ob Putin die Einladung annimmt.

Bei dem Gespräch mit dem österreichischen Kanzler ging es dem Kreml zufolge auch um die Lage im Konfliktgebiet Ostukraine*. Zudem sei der Kremlgegners Alexej Nawalny* Thema gewesen. (dpa/aka) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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