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Wer soll es werden?

Linken-Politiker Ramelow wünscht sich Lammert als Bundespräsident

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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Berlin - Die Frage schwirrt vielen derzeit in den Köpfen: Wer wird Gaucks Nachfolger? Linken-Politiker Ramelow gibt jetzt seinen Wunschkandidaten bekannt und begründet seine Entscheidung.

Der Linken-Politiker Bodo Ramelow wünscht sich den CDU-Politiker Norbert Lammert als Bundespräsidenten. Er würde sich den Bundestagspräsidenten als Staatsoberhaupt wünschen und würde sich freuen, "wenn er bereit wäre zu kandidieren", sagte der Thüringer Ministerpräsident der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochsausgabe). "Seine Rede am Tag der Deutschen Einheit in Dresden hat mich tief beeindruckt und berührt. Er hat die Kraft des Wortes, die wir eigentlich bräuchten."

Die Grünen würden dagegen Lammert nicht mit wählen, sollte er trotz seines angekündigten Rückzugs aus dem Bundestag für das Präsidentenamt zur Verfügung stehen. "Norbert Lammert hat sich als Bundestagspräsident Verdienste erworben - einem aktiven CDU-Politiker könnten wir Grüne aber keine Unterstützung anbieten", sagte die Grünen-Vorsitzende Simone Peter der "Rheinischen Post". Sie würden lieber eine Frau, "die für Weltoffenheit und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft steht".

Lammert hatte am Montag überraschend angekündigt, kommendes Jahr nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren. Der 67-Jährige, der seit 1980 ununterbrochen dem Parlament angehört, verwies zur Begründung auf sein Alter. Der Bochumer CDU-Politiker wird seit der Ankündigung von Bundespräsident Joachim Gauck im Juni, nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen, als möglicher Nachfolger gehandelt. Ob er kandidieren würde, ist aber völlig offen und gilt als eher unwahrscheinlich.

Lesen Sie hier, wer als möglicher Nachfolger für Joachim Gauck gehandelt wird

AFP

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