Nach Terror in London

Brexit-Austrittserklärung wird wegen Anschlag nicht verschoben

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Premierministerin Theresa May will den Brexit-Zeitplan wegen des Anschlags in London nicht verschieben. 

London - Der Terroranschlag von London beeinflusst nicht die Brexit-Zeitpläne der britischen Regierung. Das gab die Premierministerin Theresa May am Donnerstag auf einer Parlamentsversammlung bekannt. 

Premierministerin Theresa May wird wie geplant am kommenden Mittwoch (29. März) den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union beantragen. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Einreichen der Scheidungspapiere können dann bald die Austrittsverhandlungen mit Brüssel beginnen.

Das schottische Parlament hatte wegen des Blutbads am Mittwoch die Abstimmung über ein neues Unabhängigkeitsreferendum hingegen verschoben. Nun soll am kommenden Dienstag abgestimmt werden, wie ein Sprecher in Edinburgh der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die schottische Regierungschefin Sturgeon will ihre Landsleute zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 über die Loslösung von Großbritannien entscheiden lassen. Von den Abgeordneten will sie ein Mandat, um mit London über die geplante Volksabstimmung verhandeln zu dürfen.

dpa

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