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Vor Corona-Gipfel

Impfknappheit in Hamburg: Tschentscher attackiert Bundesregierung

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laufen durch einen Raum im Bundeskanzleramt.
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Liegen im Clinch: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen der Impfstoff-Knappheit.

Streit ums Impfchaos: Hamburg macht den Bund für die Impfstoff-Knappheit verantwortlich – und erhält Applaus aus anderen Ländern. Keine guten Vorzeichen für den Impfgipfel.

Hamburg – Der Frust in den Ländern über das Impfdebakel wächst: Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Bundesregierung für die schlechte Versorgung mit Impfstoff kritisiert. Es habe eine klare Absprache gegeben, dass der Bund die Impfstoff-Beschaffung übernehme und die Länder die Impfungen organisierten, stellte der Rathauschef klar. Doch das Bundesgesundheitsministerium habe seine Arbeit nicht richtig gemacht. Das sei eine „herbe Enttäuschung“, so Tschentscher, der bislang als Merkels Musterschüler* bei der Pandemie-Bekämpfung galt.

In Hamburg sind derzeit erst zwei Prozent der Bevölkerung geimpft. Theoretisch können in einem zentralen Impfzentrum in den Messehallen täglich bis zu 7000 Menschen versorgt werden. Derzeit werden dort aber keine neuen Termine vergeben – aus Ermangelung ausreichender Corona-Impfdosen. Auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Probleme wegen Produktionsengpässen bei den zugelassenen Herstellern. Ein Bund-Länder-Treffen am kommenden Montag soll Lösungen erarbeiten. „Die Zeit drängt“, mahnte Tschentscher. Den jeder Tag mit einer weiteren Verzögerung verursache großen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schaden*, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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