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FFP2-Masken und Hartz-IV

Nach heftiger Kritik: Hamburger Senat gewährt Corona-Zuschuss

Sozialsenatorin Melanie Leonhardt (SPD) steht in der Hamburger Bürgerschaft am Rednerpult und redet.
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Zahlt Hartz-IV-Empfängern einen Corona-Zuschuss: Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhardt (SPD).

20 Euro für zwei Monate: So viel gewährt der Hamburger Senat Hartz-IV-Empfängern zusätzlich. Mit dem Geld sollen sie FFP-Masken kaufen können. Ein Witz, sagen Sozialverbände.

Hamburg – Der Hamburger Senat hat sich der wachsenden Kritik von Opposition und Sozialverbänden gebeugt: Nach der Verschärfung der Corona-Maskenpflicht sollen Hartz-IV-Bezieher in der Hansestadt jetzt doch eine gesonderte finanzielle Unterstützung bekommen. Das teilte die Hamburger Sozialbehörde mit. Demnach erhalten Leistungsempfänger für den Kauf geeigneter Schutzmasken im Februar und März einen Zuschuss von jeweils 10 Euro. Die zusätzlichen Kosten für die Anschaffung der zwingend erforderlichen OP- oder FFP2-Masken sollten die Menschen mit geringem Einkommen nicht zusätzlich belasten, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhardt (SPD).

In Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen ist das Tragen von medizinischen Masken seit Freitag vergangener Woche vorgeschrieben. Hamburg war eines der ersten Bundesländer, das die zuvor von Bund und Länder neu festgelegten Corona-Regeln umgesetzt hatte. Bei der Linksfraktion in der Hamburger Bürgerschaft war die Verordnung ebenso auf Kritik gestoßen* wie bei fast allen Sozialverbänden. Auch die nun vom Senat verkündete Entscheidung ist aus ihrer Sicht noch nicht weitgehend genug, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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