Rassistische und sexistische Aussagen

Hollywood-Star behauptet: Es gibt geheimes Skandal-Video von Trump

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Der designierte Präsident der Vereinigten Staaten: Donald Trump. 

Los Angeles - Trotz einer Vielzahl an Verfehlungen wird Donald Trump im Januar neuer Präsident der Vereinigten Staaten. Seine Amtseinführung könnte allerdings ein neues Skandalvideo überschatten. 

Skandale am laufenden Band prägten Donald Trumps Wahlkampf genauso wie seine zahlreichen Rundumschläge auf Twitter oder die bewiesenen Falschbehauptungen bei Fernsehdebatten. Politisch geschadet hat Trump all dies am Ende jedoch nicht. Viele Amerikaner haben den Immobilien-Tycoon trotz oder womöglich auch gerade wegen seiner Art zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. 

Am 20. Januar übernimmt Trump offiziell das Präsidentenamt von Barack Obama in Washington. Die Vereidigung könnte aber durch ein neues Skandalvideo des designierten Präsidenten überschattet werden. 

Der Schauspieler und Autor Tom Arnold (bekannt aus „Austin Powers“ und „Sons of Anarchy“) behauptete in einem Radio-Interview, er habe vor der US-Wahl 2016 Einblick in neues skandalträchtiges Video gehabt. Es soll sogar noch drastischere Aussagen beinhalten als das bereits bekannte Video, in dem Trump meint, er könne Frauen ohne ihr Einverständnis in den Schritt greifen. Die Aufnahmen sollen ebenso wie beim ersten Video während der Dreharbeiten zur NBC-Show "The Apprentice" entstanden sein.

Schwere rassistische und sexistische Aussagen

Das neue Video soll weitere schwere Entgleisungen rassistischer und sexistischer Natur beinhalten, unter anderem das „N-Wort“ für Afroamerikaner und das „C-Wort" für Frauen. Außerdem würde er einen seiner Söhne als „zurückgeblieben“ bezeichnen. 
Arnold, ein guter Freund von Arnold Schwarzenegger, soll die Aufnahmen laut eigener Aussage mit einem zeitlich begrenzten Passwort eingesehen haben und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen haben müssen.

Damals sei er noch davon ausgegangen, dass Trump die Wahl verlieren würde. Die Aufnahmen seien zu der Zeit noch „lustig“ gewesen. 

An den Hintergründen der bislang unveröffentlichten Aufnahmen und der möglichen Einflussnahme russischer Hacker auf die Präsidentschaftswahl würden bereits mehrere Top-Journalisten arbeiten, behauptet Arnold angesprochen auf das Interview auf Twitter. Beweise für die Existenz der besagten Aufnahmen gibt es allerdings bisher noch nicht. Die Bild-Zeitung schreibt ohne Angaben von Quellen, das Trump-Lager habe die Vorwürfe als „Unsinn“ zurückgewiesen. 

In weiteren Tweets griff Arnolds Donald Trump auch wegen seiner undurchsichtigen Beziehungen nach Russland und zu Wladimir Putin an. Ziel des Twitter-Feuerwerks am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde ebenfalls Trumps Berater Alex Jones, der Verschwörungsvorwürfe verbreitete, dass es ein Massaker an einer Grundschule mit Dutzenden Toten nie gegeben habe.

Vorwürfe gegen Donald Trump aus der Zeit von „The Apprentice“ gibt es zahlreich. Neben den bereits bekannten Aufnahmen aus dem US-Wahlkampf soll Trump während der Aufzeichnungen der Sendung mehrfach Frauen sexistisch beleidigt haben. Darüber hatte unter anderem Spiegel Online Anfang Oktober berichtet und sich dabei auf Recherchen der Nachrichtenagentur AP berufen.

ep

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