Am Rande von G20 in Hamburg

Erstes Treffen zwischen Trump und Putin vereinbart

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Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin wird am Rande des G20-Gipfels in Hamburg stattfinden.

Lange hat es gedauert, nun wurde das erste Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin vereinbart. Die beiden Staatschefs sehen sich beim G20-Gipfel in Hamburg.

Ein halbes Jahr nach dem Machtwechsel in Washington wollen sich US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zum ersten Mal persönlich treffen - an diesem Freitag beim G20-Gipfel in Hamburg. Das kündigte Kremlberater Juri Uschakow am Dienstag laut Agentur Interfax an.

Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, geplant sei ein vollwertiges, separates Gespräch. Am Vortag hatte Uschakow gesagt, der russische Präsident wolle mit Trump vor allem über den Kampf gegen den internationalen Terrorismus sprechen. Zudem stünden voraussichtlich die Themen Syrien, Ukraine und Rüstungskontrolle auf der Agenda, hieß es.

Über Zeit und Ort der mit Spannung erwarteten ersten Begegnung hatte es in den vergangenen Monaten Gerüchte gegeben. Putin und Trump werden am 7. und 8. Juli zum G20-Gipfel in der Hansestadt erwartet. Erst vergangenen Freitag hatten beide Seiten die Gespräche am Rande der Konferenz 20 führender Industrie- und Schwellenländer bestätigt.

Spannungen zwischen den Großmächten

Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington sind wegen zahlreicher Streitthemen so gespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund dafür sind unter anderem US-Vorwürfe wegen einer angeblichen russischen Einflussnahme auf die Präsidentenwahl im vorigen November.

Auch im Syrien-Konflikt hatte sich der Ton zuletzt verschärft. Insbesondere der US-Angriff mit Marschflugkörpern auf eine syrische Militärbasis Anfang April belastet die Stimmung. Trump hatte damit völlig überraschend auf einen mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien reagiert, für den er die syrische Armee verantwortlich machte. Syriens Schutzmacht Russland wies dies entschieden zurück.

Ursprünglich hatte der Kreml nach Trumps Wahl zum US-Präsidenten auf Tauwetter mit dem Weißen Haus gehofft. Doch nach dem US-Eingreifen in Syrien hatte auch Trump von einem Allzeittief der Beziehungen zu Russland gesprochen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte kürzlich, er erwarte von dem Treffen Klarheit über die Beziehungen zu den USA. „Ich persönlich hoffe inständig, dass sich der Pragmatismus durchsetzt.“ Von den Beziehungen Russlands und der USA hänge in der Weltpolitik viel ab. „Das Wichtigste ist, dass wir eine normale Etappe in unseren Beziehungen erreichen“, sagte der Moskauer Chefdiplomat.

Alle Infos zum G20-Gipfel in Hamburg finden Sie in diesem Artikel.

AFP/dpa

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