Donald der Auserwählte

US-Minister nennt Trump in einer Reihe mit biblischem König David - und zieht kuriosen Vergleich

Donald Trump ist auch innerhalb seiner eigenen Partei nicht unumstritten. Wenn es nach seinem Energieminister Rick Perry geht, genießt der US-Präsident jedoch die höchste Autorität: Die von Gott.

  • Donald Trump ist nun seit drei Jahren Präsident der USA.
  • Im nächsten Jahr wird sich Trump zu Wiederwahl stellen.
  • US-Energieminister Rick Perry ist der Meinung, dass Trump von Gott persönlich auserwählt wurde. 

Washington - Donald Trump hat viele treue Anhänger in den USA, die voll hinter ihrem Präsidenten stehen und den 73-Jährigen am liebsten noch für eine weitere Amtszeit im Weißen Haus sehen würden. In seiner eigenen Partei ist der Republikaner hingegen nicht unumstritten und erfährt nicht selten Gegenwind von seinen Parteikollegen.


Donald Trump wurde von Gott auserwählt - kurioses Statement von Energieminister Perry

Einer, der aber voll und ganz hinter dem US-Präsidenten steht, ist der Energieminister Rick Perry und der gläubige Christ hat für seine Loyalität Trump gegenüber auch einen eindeutigen Grund: Gott persönlich habe Donald Trump als Präsident ausgewählt.

Das erklärte Perry am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. Ohne Gottes Segen würde ohnehin niemand auf den Posten des Präsidenten kommen, ist sich der Energieminister sicher. Trump selber hatte sich im August scherzhaft, als den „Auserwählten“ bezeichnet, der den Handelskrieg gegen China begonnen habe. Für Perry hingegen ist Trump tatsächlich auserwählt worden und zwar von ganz oben. 


Donald Trump in einer Reihe mit den biblischen Königen David und Salomo

Rick Perry zieht aus dieser Feststellung jedoch nicht den Schluss, das Donald Trump ein fehlerfreier Mensch sein muss. Im Gegenteil, argumentiert der Energieminister mit einem kuriosen Vergleich. Trump sei genauso wenig ohne Fehler, wie es einst König David war. 

„König David war nicht perfekt. Saul war nicht perfekt. Salomo war nicht perfekt“, begründet Perry seinen Standpunkt und stellt den US-Präsidenten damit in eine illustre Runde an biblischen Herrschern. 

Anderer Meinung war da eine Bundesrichterin, die klarstellte, dass Präsidenten eben keine Könige seien.

Donald Trump vor Wiederwahl? US-Präsident genießt Rückhalt der konservativen Evangelikalen 

Donald Trump genießt schon seit seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2016 den Rückhalt von vielen konservativ-evangelikalen Gruppen in den USA, obwohl der 73-Jährige sicherlich nicht das führte, was man einen frommen Lebensstil nennen kann. Doch genau diese Unterstützung aus dem Konservativen Lager könnte dafür sorgen, dass sich der Traum des US-Präsidenten von einer zweiten Amtszeit bewahrheitet. 

Wenn Rick Perry Recht mit seiner Behauptung hat, muss sich Donald Trump jedoch keine Sorgen machen. Den für einen Menschen der von Gott selbst legitimiert ist, sollten Impeachment-Verfahren und Wiederwahlen doch eigentlich kein Hindernis sein. 

Unterdessen hat Trump ein absurdes Selbstporträt von sich getwittert - die Reaktionen sind eindeutig. Ungewollte Aufmerksamkeit erhielt Donald Trump zuletzt auch, als er spontan in einer Fernseh-Show anrief, um seine Meinung zu sagen.

fd

Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Semansky

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