Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Nationaler Notstand“: Trump will Hilfen für Zentralamerika kürzen

Tausende sind aus Guatemala auf dem Weg in die USA
+
Tausende sind aus Guatemala auf dem Weg in die USA

Sie hätten versagt - das wirft Donald Trump den Ländern Guatemala, Honduras und El Salvador vor. Weil sie nicht verhindern, dass tausende Migranten in Richtung USA flüchten, will er ihnen nun eine Lektion erteilen.

Washington - Als Reaktion auf die Flucht von tausenden Migranten aus Zentralamerika in Richtung Vereinigte Staaten hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, nun mit der Kürzung von Entwicklungshilfe für mehrere Länder der Region zu beginnen. Seine Regierung werde nun eine Streichung oder "substanzielle" Reduzierung der Hilfen für Guatemala, Honduras und El Salvador einleiten, kündigte Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter an.

Er warf den drei Ländern vor, sie hätten dabei versagt, Menschen am Verlassen ihrer Heimat und an der illegalen Einreise in die USA zu hindern. Trump hatte bereits vor einigen Tagen mit der Streichung von Hilfen für die drei Länder gedroht.

Video: 3000 Menschen in Karawane auf Weg in USA 

Donald Trump: "Kriminelle und unbekannte Menschen aus dem Nahen Osten"

Der US-Präsident bezeichnete nun den fortdauernden Fußmarsch von tausenden Honduranern in Richtung Norden als "nationalen Notstand" für die USA. Er habe deswegen den Grenzschutz und das Militär alarmiert. Trump führte ins Feld, dass sich "Kriminelle und unbekannte Menschen aus dem Nahen Osten" unter die Flüchtlinge gemischt hätten.

Die mexikanischen Behörden hatten die riesige Karawane zwar an der Grenze zu Guatemala gestoppt, viele Migranten durchquerten jedoch auf notdürftigen Flößen den Grenzfluss Río Suchiate und marschierten danach stundenlang weiter gen Norden. Laut Schätzung der mexikanischen Bundespolizei waren rund 3000 Menschen in Mexiko unterwegs. Die Zahl könnte jedoch noch weit höher liegen.

Die Karawane hatte sich vor mehr als einer Woche von San Pedro Sula im Norden von Honduras in Gang gesetzt. Sie folgte einem Aufruf in Onlinetzwerken zu einem "Migranten-Marsch". "Wir gehen nicht, weil wir wollen, sondern weil wir von Gewalt und Armut vertrieben werden", hieß es in dem Aufruf.

Lesen Sie auchTrump will Abrüstungs-Abkommen mit Russland kündigen - Moskau droht mit Folgen wie im Kalten Krieg

afp

Kommentare