Anklagevorwürfe bestätigt

Düsseldorf: IS-Terrorist zu fünf Jahren Haft verurteilt

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Der Fall wurde am Oberlandesgericht in Düsseldorf verhandelt.

Wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat ist ein 31-jähriger Tadschike vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Düsseldorf - Der Mann habe die Anklagevorwürfe in der Hauptverhandlung im Wesentlichen bestätigt, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann spätestens ab Februar 2015 in Raqqa in Syrien war und sich dort dem IS angeschlossen hat, hieß es am Donnerstag. In vom IS beherrschten Gebieten ist der 31-Jährige nach Gerichtsangaben zunächst als Wachmann und nach einer Verletzung bei einem Luftangriff dann in der Verwaltung des IS-Machtapparats eingesetzt worden.

Der Mann war am 21. Juni 2016 in Münsterland von Bundespolizisten und BKA-Beamten festgenommen worden. Seine Festnahme soll auf Hinweise des tadschikischen Geheimdienstes zurückgehen, hatten Medien nach der Festnahme durch die Spezialeinheit GSG 9 in Warendorf berichtet.

dpa

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