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Vor Ministerpräsidenten-Konferenz

Mächtigster Mann von Elmau? Söder macht auf Obama - doch etwas fehlt auf dem Foto

Söder macht den Obama
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So war‘s damals, in 2015: Angela Merkel spricht am Rande der G7-Konferenz mit US-Präsident Barack Obama.

2015 trafen sich im Schloss Elmau in Südbayern die G7 - nun sind es die deutschen Ministerpräsidenten. Markus Söder wagt sich an eine Obama-Kopie.

Elmau - Am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Elmau in Bayern hat sich Gastgeber Markus Söder (CSU) auf genau der Bank und in genau der Pose ablichten lassen wie einst Barack Obama. Das Foto vom G7-Gipfel 2015 war damals um die Welt gegangen: wie der damalige US-Präsident auf der Bank auf dem Hotelgelände sitzt und Richtung Wettersteingebirge schaut, und wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ausladender Gestik mit ihm spricht.

Söder macht den Obama.

Merkel fehlt zwar auf dem aktuellen Foto, das der bayerische Ministerpräsident am Freitag via Twitter und Instagram verbreitete. Aber Söder ist auf dem Foto in exakt der Position zu sehen wie einst Obama, mit auf der Banklehne ausgestreckten Armen. „Heute zweiter Tag von #Elmau. Nochmal nachdenken, bevor es losgeht“, schrieb er dazu. Begonnen hatte die Konferenz am Donnerstag mit einem „Gipfeltreffen“ auf der Zugspitze, wie Merkur.de* berichtete.

Elmau: Söders Drohung könnte für Länder-Streit sorgen

Die Ministerpräsidenten der Länder suchen auf ihrer Jahreskonferenz am Freitag in Elmau gemeinsame Positionen unter anderem in Sachen Föderalismusreform und Klimaschutz-Finanzierung. Aber auch neuer Streit über die Bildungspolitik könnte die Runde beschäftigen. Söder hatte mit der Drohung eines Ausstiegs aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat scharfe Kritik der SPD-Kultusminister auf sich gezogen.

Das Gremium sei auf Vorschlag der CSU und von Horst Seehofer und mit Unterstützung der CDU-Länder in den Koalitionsvertrag der großen Koalition aufgenommen worden, sagte der Hamburger Bildungssenator und Sprecher der SPD-geführten Kultusministerien, Ties Rabe. Er betonte: „Auch wenn es noch viele offene Fragen gibt, so ist das grundsätzliche Anliegen, mehr Einheitlichkeit, Vergleichbarkeit und gemeinsame Strategien zu entwickeln, grundsätzlich richtig.“ Nun sei die Unions-Seite aber offenbar bereit, den Bildungsrat platzen zu lassen. Das sei unerklärlich. „Mal linksherum, mal rechtsherum, mal vorwärts, mal rückwärts, immer wie es politisch gerade passt. Das ist keine kohärente Bildungspolitik, sondern sinnlose Taktiererei.“

Ist Markus Söder als Merkel-Nachfolger noch im Rennen? Laut einer Umfrage liegt der bayerische Ministerpräsident vor Annegret Kramp-Karrenbauer.

Video: Ministerpräsidentenkonferenz in Elmau

dpa/fn

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