Schwere Vorwürfe

Erdogan wirft Opposition "Unterstützung von Terroristen" vor

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat der größten türkischen Oppositionspartei CHP vorgeworfen, Terroristen zu unterstützen.

Erdogan sagte bei einem Treffen seiner Regierungspartei AKP am Samstag, die CHP halte Demonstrationen für Terroristen ab. Der Staatspräsident spielte damit auf den Protestmarsch des türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu an, der Mitte Juni einen 450 Kilometer langen "Marsch für Gerechtigkeit" von Ankara nach Istanbul begonnen hatte. 

Journalist zu 25 Jahren Haft verurteilt

Die Regierung hatte den Marsch zwar kritisiert, aber bisher nicht eingegriffen. Oppositionsführer Kilicdaroglu sagte Mitte Juni, er "marschiere für alle, die Gerechtigkeit suchen" und seine Partei werde "die Demokratie bis zum Ende verteidigen". Kilicdaroglu wird am 9. Juli in Istanbul erwartet - dort soll an dem Tag eine Großdemonstration für den inhaftierten CHP-Abgeordneten Enis Berberoglu stattfinden. Als Journalist hatte Berberoglu über geheime Waffenlieferungen an syrische Rebellen berichtet und war deshalb zu 25 Jahren Haft verurteilt worden.

afp

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