G20-Gipfel

Erste große Demonstration von G20-Gegnern in Hamburg erwartet

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Rose auf Polizeiwagen

Mit der ersten Großdemonstration starten die Gegner der G20-Politik am Sonntag in Hamburg in einen Protestmarathon zum dortigen Treffen der führenden Staats- und Regierungschefs.

Hamburg - Mit der ersten Großdemonstration starten die Gegner der G20-Politik am Sonntag in Hamburg in einen Protestmarathon zum dortigen Treffen der führenden Staats- und Regierungschefs. Zu dem „familienfreundlichen Protesttag“ unter dem Motto „Protestwelle“ erwarten die Organisatoren nach eigenen Angaben Zehntausende Teilnehmer. Der Marsch führt am Mittag (11.30 Uhr) vom Rathausmarkt durch die Innenstadt und wieder zurück. Parallel dazu sollen sich rund 200 Kanus, Boote und Flöße auf der Binnenalster beteiligen.

Dem Veranstalterbündnis gehören Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen an, darunter Greenpeace, BUND, DGB Nord und der Verein Mehr Demokratie. Ihnen gemein ist, dass sie nicht gegen das Treffen der G20 am 7. und 8. Juli an sich sind, wohl aber gegen deren Politik. Insgesamt sind bis zum Abschluss des Gipfels rund 30 Demonstrationen angekündigt.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) aber versicherte, dass die Gäste sowie die Bevölkerung sicher seien.*

dpa

*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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