Brüssel gibt grünes Licht

EU-Kommission billigt Plan zur Abwicklung italienischer Banken

17 Milliarden Euro will die italienische Regierung für die Rettung zweier Banken aufwenden. Die europäische Kommission hat dafür nun grünes Licht gegeben.

Brüssel - Die EU-Kommission hat die italienischen Pläne zur Abwicklung zweier Krisenbanken genehmigt. Der Prüfung zufolge seien die finanziellen Hilfen für den Teil-Verkauf der Popolare di Vicenza und die Banca Veneto an das zweitgrößte italienische Bankhaus Intesa Sanpaolo mit dem EU-Beihilferecht vereinbar, teilte die Behörde am Sonntagabend in Brüssel mit. Die Anteilseigner und die nachrangigen Gläubiger würden in vollem Umfang an den Kosten der Abwicklung beteiligt.

Die italienische Regierung hatte die Abwicklungspläne kurz zuvor vorgestellt. Demnach will sie für den Teil-Verkauf der beiden kleineren regionalen Banken 5,2 Milliarden Euro bereitstellen. Insgesamt werden bis zu maximal 17 Milliarden Euro veranschlagt, um Risiken bei der Abwicklung abzufedern.

„Italien hält die staatlichen Beihilfen für notwendig, um in der Region Venetien eine Störung des Wirtschaftsleben zu verhindern“, ließ die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager mitteilen. Zudem würden die Maßnahmen auch zur Konsolidierung des italienischen Bankensektors beitragen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Thierry Monas/ dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser