Brüssel gibt grünes Licht

Kroatien soll im Juli der EU beitreten

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Junge Kroaten mit der Flagge ihres Landes. Kroatien darf der Europäischen Union beitreten.

Brüssel - Kroatien soll im Juli der 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union werden. Dazu musste das Land zahlreiche Reformen auf den Weg bringen. Das lobt die EU-Kommission nun, erwartet aber weitere Fortschritte.

Kroatien ist bereit für den EU-Beitritt am 1. Juli. Das hat die EU-Kommission dem südosteuropäischen Land am Dienstag in Brüssel bestätigt.

„Kroatien hat hart gearbeitet und das Reformtempo beibehalten“, erklärte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle in einer Mitteilung. Wenn Kroatien beitritt, wird es das 28. Mitgliedsland der Europäischen Union. „Kroatien ist jetzt ein anderes Land als am Anfang des Beitrittsprozesses“, sagte Füle nach einem Treffen mit Premier Zoran Milanovic in der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

Das Land müsse jedoch Staat und Wirtschaft noch weiter reformieren, um die Standards der EU zu erfüllen, heißt es im Bericht. Die im vorigen Bericht vor einem halben Jahr gestellten Aufgaben habe Kroatien erfüllt, zum Beispiel bei der geforderten Privatisierung der maroden Werften des Landes.

Die schönsten Partystrände Europas

Strand
Abitur in der Tasche – und jetzt? Jetzt wird erst mal Party gemacht, am besten unter südlicher Sonne. Abhängen, Chillen oder Feier - hier sind die Top 10 Partyziele: © dpa
Ayia Napa auf Zypern
Das sind die Trendziele der Saison: Ayia Napa auf Zypern zum Beispiel. Unser Bild zeigt die Lazaurskirche in der Stadt Larnaka. © dpa
Ayia Napa auf Zypern
In Touristenzentrum Ayia Napa laden 18 Clubs zum Tanzen und Feiern ein. Auch eine Attraktion der Insel: die Caretta-Schildkröten. © dpa
Insel Ios
Tipp Nummer zwei: die griechische Insel Ios. An den Strand der Kykladeninsel wagt sich kaum jemand über 25. Mit relativ wenig Geld kann man hier die ganze Nacht durchfeiern, Bars und Clubs schließen erst in den frühen Morgenstunden © dpa
Tarifa
Ganz im Süden des spanischen Festlandes befindet sich Tarifa, eine Party-Hochburg mit wunderschöner Altstadt. Das Nachtleben, in dem sich auffallend viele Surfer tummeln, beginnt gegen ein Uhr morgens © dpa
Surfer
Und hier sind die Wellenreiter tagsüber: der Playa Valdevaqueros gilt als ideal für Surfer © dpa
Malta
An der Nordostküste von Malta liegt St- Julian´s, ein kleines Städtchen wie gemacht für die Partyszene. Besonders heiss geht es im Stadtteil Paceville mit seinen zahlreichen Kneipen und Karaoke-Bars zu © dpa
Kroatien
In Kroatien ist vor allem die Stadt Novalja auf der Insel Pag bei jungen Urlaubern gefragt. Die Partyzeit am Zrce Beach beginnt hier schon mittags, wenn die Bars und Discos öffnen. Wem das zu früh ist, der kann erst noch in aller Ruhe am Strand ausspannen © dpa
Bodrum
Die Stadt Bodrum an der Türkischen Riviera zieht vor allem den Jet-Set an. Dementsprechend hoch sind auch die Eintrittspreise, für die man aber extravagante Partys erwarten kann. Wer bis zum Morgengrauen durchhält, kann einen wunderschönen Sonnenaufgang am Jachthafen genießen © dpa
ungarischen Obuda
Im ungarischen Obuda erwartet die Touristen jeden Sommer eine ganz besondere Woche: Beim Musikfestival Sziget treten auf über 60 Bühnen diverse Bands auf. © dpa
Mamaia
Der Strand im rumänischen Mamaia ist immer eine Reise wert. Wer sich beim Beach-Trampolin noch nicht verausgabt hat, kann für wenig Geld zahlreiche Partyangebote wahrnehmen  © dpa
Marmaris
Bauchtanz und Karaoke - die Strandpromenade in Marmaris an der Türkischen Riviera bietet für alle das Richtige. Für genügend Shopping- und Partylocations ist ebenfalls gesorgt © dpa
Bulgarien
"Ballermann des Balkan" ist der Beiname des bulgarischen Goldstrands inmitten einer Waldlandschaft, die sich bis zum Meer erstreckt © dpa
"Ballermann des Balkan" ist der Beiname des bulgarischen Goldstrands. Fans von haufenweise Pool-Diskotheken, Beach Partys und Clubs kommen voll auf ihre Kosten © dpa
An der Küste des Schwarzen Meer in Bulgarien geht es noch ruhiger zu © dpa

Knackpunkte bleiben die Überlastung der Gerichte und die Korruption, wenngleich die Kommission der Regierung hier Fortschritte bescheinigt. So fänden sich zunehmend auch mächtige Verdächtige vor Gericht wieder, es komme aber selten zu Verurteilungen. Gewinne aus der organisierten Kriminalität würden selten eingezogen und insbesondere Menschenhändler kämen zu oft ungeschoren davon.

Kriegsverbrecher des Bürgerkriegs der 1990er Jahre blieben noch zu oft straflos, mahnte die EU-Kommission. Die Regierung habe zwar zusätzliche Grenzschützer eingestellt, zu viele Einwanderer würden aber nicht registriert. Die Brüsseler Behörde lobte indes die Achtung der Menschenrechte; auch die Gesetzgebung zum Beispiel gegen Diskriminierung komme voran.

Der Vertrag zum EU-Beitritt ist seit Dezember 2011 unterzeichnet. Der Bundestag und andere nationale Parlamente müssen aber noch zustimmen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich am Dienstag zuversichtlich, dass der Bundestag für den Beitritt votieren und die „positive Einschätzung der Kommission gebührend berücksichtigen“ werde.

„Bei den Verhandlungen über den Beitritt hat es für Kroatien keine Rabatte gegeben. Gleichwohl ist es wichtig, dass die kroatische Regierung erklärt hat, sie werde auch nach einem Beitritt in ihren Reformbemühungen nicht nachlassen“, erklärte Westerwelle.

Die EU-Kommission hat regelmäßig Berichte zu den Vorbereitungen des Landes auf seine Mitgliedschaft vorgelegt. Das aktuelle Papier ist der letzte Bericht und beleuchtet die Entwicklungen des vergangenen halben Jahres.

dpa

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