„Weltoffene und vernünftige Mitte“

Viele neue Mitglieder: FDP freut sich über „Schulz-Effekt“

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Treibt offenbar zahlreiche Menschen in die Arme der FDP: Martin Schulz hat seit seiner Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten für einen politischen Aufschwung gesorgt.

Berlin - Nicht nur die SPD profitiert davon, Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten erkoren zu haben. Auch die FDP bringt den Mitgliederzuwachs mit dem Sozialdemokraten in Verbindung.

Auch bei der FDP macht sich ein "Schulz-Effekt" bemerkbar: Die Liberalen zählten seit Nominierung des SPD-Politikers Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten 1400 Neumitglieder, wie die Bild am Sonntag berichtete. Damit stieg die Zahl der FDP-Mitglieder seit dem 24. Januar auf mehr als 55.000.

"Ein Wahlkampf zwischen dem französisch-linken Schulz und einer erschöpften Merkel überzeugt viele nicht", sagte FDP-Chef Christian Lindner dazu. "Die weltoffene, ungeduldige und vernünftige Mitte kommt verstärkt zu uns."

Seit der Nominierung des früheren Präsidenten des EU-Parlaments zum SPD-Kanzlerkandidaten haben die Sozialdemokraten zahlreiche Parteieintritte gezählt. Zudem legte die SPD in mehreren Umfragen deutlich zu.

afp

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