Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Weltklimakonferenz

Flüge zu Klimakonferenz: Regierung verursacht 308 Tonnen CO2

Annalena Baerbock
+
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei ihrer Ankunft in Scharm El Scheich.

Die ehemalige AfD-Abgeordnete Cotar wirft der Regierung vor, so viel CO2 erzeugt zu haben, „dass ein durchschnittlicher Deutscher damit 150 Jahre Auto fahren könnte“. Das Außenministerium verteidigt sich.

Berlin - Bei Hin- und Rückflügen im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz im ägyptischen Sharm el Scheich haben Mitglieder der Bundesregierung sowie deren Mitarbeiter etwa 308 Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen. Das geht aus einer aktuellen schriftlichen Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Frage der ehemaligen AfD-Abgeordneten Joana Cotar hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Klimakonferenz fand vom 6. bis zum 18. November in dem ägyptischen Badeort statt.

Wie das Auswärtige Amt mitteilt, umfasst der genannte Ausstoß alle Flüge, die im Kontext der Konferenzteilnahme der Bundesregierung angefallen sind. Dazu gehören den Angaben zufolge Flüge mit drei Maschinen der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums sowie An- und Abreisen von Regierungsmitgliedern und deren Mitarbeitern mit zivilen Flügen. Inbegriffen ist auch der CO2-Fußabdruck, den Weiterflüge in andere Länder, etwa um die Maschinen dort zu parken, verursacht haben.

Außenministerium: Dienstreisen werden ausgeglichen

Das Außenministerium betont, dass „für alle durch Dienstreisen der Bundesregierung verursachten CO2-Emissionen“ über das Umweltbundesamt ein entsprechender Ausgleich veranlasst werde.

Als Mitglieder der Bundesregierung, die die drei eingesetzten Maschinen der Flugbereitschaft in Anspruch genommen hätten, werden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sowie Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) samt ihren mitreisenden Mitarbeitern genannt. Andere Regierungsvertreter hätten samt Begleitung zivile Flüge für die An- und Abreise genutzt, hieß es.

Die kürzlich aus der AfD ausgetretene Bundestagsabgeordnete Cotar - nun fraktionslos - warf der Ampel-Regierung „Effekthascherei“ vor. „Die Bundesregierung hat alleine mit den Flügen zur Klimakonferenz so viel CO2 erzeugt, dass ein durchschnittlicher Deutscher damit 150 Jahre Auto fahren könnte“, sagte Cotar der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist in Zeiten von Videokonferenzen absurd und eine riesige Verschwendung von Steuergeld.“

Deutschland brauche „eine rationale Realpolitik, keinen aktionistischen Klimawahn“, erklärte sie. dpa

Kommentare