Bundestag: Diese prominenten Abgeordneten scheiden aus

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Otto Schily (SPD) war unter Gerhard Schröder  von 1998 bis 2005 Bundesinnenminister. Nun tritt der 77-Jährige nicht mehr bei der Bundestagswahl an.
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Herta Däubler-Gmelin (SPD) war von 1998 bis 2002 Justizministerin. Ihr Ministeramt verlor sie einst, aufgrund einer umstrittenen Äußerung über den US-Präsidenten George Bush.
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Friedrich Merz (CDU) war früher Unions-Fraktionschef. Der Wirtschafts- und Finanzexperte scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Bundestag aus. Immer wieder hatte er mit Fraktionskollegen Meinungsverschiedenheiten.
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Auch Peter Struck (SPD) sagt dem Bundestag „Auf Wiedersehen“. Er war von 2002 bis 2005 Bundesminister der Verteidigung sowie von 1998 bis 2002 und erneut seit 2005 Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Bundestag.
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Walter Riester (SPD) war von 1998 bis 2002 Arbeitsminister. Mit seinem Namen verknüpft ist die sogenannte Riester-Rente, eine staatlich bezuschusste private Altersvorsorge.
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Von 1999 bis 2005 bekleidete Hans Eichel (SPD) das Amt des Finanzministers. Von 1991 bis 1999 war er Ministerpräsident des Bundeslandes Hessen. Im Bundestag sitzt er seit 2002. 
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Renate Schmidt (SPD) war von 2002 bis 2005 Familienministerin. Bereits von 1990 bis 1994 war sie Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
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Bei den Linken verlässt Parteichef Lothar Bisky den Bundestag und wechselt ins Europaparlament. Ihm werden gute Chancen auf den Chefposten der linken Fraktion GUE/NGL im EU-Parlament nachgesagt.

München - Zahlreiche Ex-Minister und Abgeordnete treten bei der Bundestagswahl nicht mehr an. Die berühmtesten Abgänger zum Durchklicken.

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