Wahlen in Österreich

FPÖ Neujahrstreffen: Alle Zeichen stehen auf Wahlsieg

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Norbert Hofer hat allen Grund zu lachen: Seine FPÖ hat Aufwind.

Salzburg - Die Bundespräsidentenwahl hat die FPÖ verloren. Trotzdem gibt sich die Partei zuversichtlich: Große Erfolge werden erwartet.

Ihre nur knappe Niederlage bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich sieht die FPÖ als aussichtsreiche Basis für künftige Erfolge. „Es hat knapp noch nicht gereicht, aber die Zeit ist reif“, sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Samstag beim Neujahrstreffen der Partei in Salzburg. Es gehe nun darum, „die Möglichkeit der Umfragen in die Wirklichkeit eines Wahlergebnisses“ zu überführen, sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Die Rechtspopulisten liegen im Umfragen als stärkste politische Kraft bei mehr als 30 Prozent.

Wahlkampfthemen vorgestellt

Die FPÖ werde in den Wahlkämpfen auf die Themen Sicherheit, direkte Demokratie, Zuwanderung und soziale Gerechtigkeit setzen. So sei speziell die Lage vieler Rentner, die mangels regelmäßiger Rentenanpassung oft von 940 Euro leben müssten, unerträglich schlecht, sagte Strache. Die nächsten Landtagswahlen sowie die nächste Nationalratswahl stehen erst 2018 an, allerdings gilt ein Vorziehen der Parlamentswahl auf 2017 bei einem Scheitern der rot-schwarzen Koalition als möglich.

Hofer verbucht Wahlniederlage als Erfolg

Auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer sah in den 46,2 Prozent der Stimmen, die er am 4. Dezember 2016 bekommen hatte, angesichts des breiten Widerstands der politischen und gesellschaftlichen Elite einen großen Erfolg. Sein Gegenkandidat, der 72-jährige Grünen-nahe Wirtschaftsprofessor Alexander Van der Bellen, wird am 26. Januar als neues Staatsoberhaupt vereidigt.

dpa

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