Nach Rücktritt

Ex-Chef der NPD tritt aus Partei aus

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Holger Apfel hatte sich im Dezember von seinen Ämtern in der NPD zurückgezogen.

Dresden - Der frühere NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel hat seinen Austritt aus der rechtsextremen Partei erklärt. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Ein entsprechendes Schreiben sei eingegangen, teilte ein Sprecher des Bundesvorstandes am Mittwoch mit. Erst vergangene Woche hatte Apfel seinen Rücktritt vom Bundesvorsitz erklärt und zugleich auch den Fraktionsvorsitz im sächsischen Landtag aufgegeben.

Zur Begründung hatte er gesundheitliche Probleme angegeben. Seinen Parteiaustritt begründet Apfel in einem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Schreiben damit, dass ihn seine Gegner auch nach dem Rückzug von seinen Ämtern nicht ruhen ließen. Gegen Apfel waren innerparteilich zahlreiche Vorwürfe erhoben worden. Die Bundesländer haben Anfang Dezember beim Bundesverfassungsgericht einen Verbotsantrag gegen die NPD eingereicht.

dpa

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