Nur wenige Protestaktionen gegen G7-Treffen in Lübeck

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Im Europäischen Hansemuseum in Lübeck findet das Treffen der Außenminister der G7 Staaten statt. Foto: Christian Charisius

Lübeck (dpa) - Vor Beginn des G7-Außenministertreffens hat es am Dienstag in Lübeck zunächst nur wenige Protestaktionen gegeben. Einige Menschen versammelten sich zu Mahnwachen.

Zwei für den Morgen geplante Kundgebungen seien dagegen von den Veranstaltern abgesagt worden, sagte ein Polizeisprecher. Für den Nachmittag plant das Bündnis "Stop G7" eine Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmern, zu der nach Angaben von Bündnis-Sprecher Christoph Kleine auch Aktivisten aus Skandinavien erwartet werden.

Während des zweitägigen Außenministertreffens der führenden westlichen Industriestaaten (G7) herrschen in Lübeck strenge Sicherheitsvorkehrungen. Nach offiziellen Angaben sind rund 3500 Polizisten im Einsatz. Eine erste Demonstration am Montagabend war friedlich verlaufen. Die Polizei sprach von rund 500 Teilnehmern. 

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada sollen bis zum frühen Abend in Lübeck eintreffen. Der amerikanische Ressortchef John Kerry reist wegen Verpflichtungen im US-Kongress erst am Mittwoch an.

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