Machthaber in der Kritik

G7 einig: Keine Syrien-Lösung mit Assad an der Macht

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EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini (l-r), Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, US-Außenminister Rex Tillerson, der kanadische Außenministerin Chrystia Freeland, der italienische Außenminister Angelino Alfano, der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault, der britische Außenminister Boris Johnson und der japanische Außenminister Minister Fumio Kishida.

Lucca - Die Außenminister der G7-Staaten sind sich einig, dass es im Syrien-Konflikt keine Lösung bei einem Verbleib von Präsident Baschar al-Assad an der Macht geben kann.

Die Außenminister der G7-Staaten haben sich geschlossen für eine Ablösung von Syriens Präsident Baschar al-Assad ausgesprochen. Eine politische Lösung mit einem Verbleib von Assad an der Macht werde es nicht geben, sagte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault am Dienstag am Rande eines G7-Treffens im italienischen Lucca.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärte: "Alle G7-Staaten wollen keine militärische Eskalation, sondern eine politische Lösung ohne eine weitere Spirale der Gewalt." Dies sei ausdrücklich auch die Haltung von US-Außenminister Rex Tillerson, der mit der Unterstützung der G7 zu Gesprächen mit Assads wichtigstem Verbündeten nach Moskau reise, erklärte Gabriel über den Kurzbotschaftendienst Twitter. In der Nacht zum Freitag hatten die USA in Syrien erstmals Assads Truppen direkt angegriffen.

Gabriel warb bei dem Treffen in Lucca noch einmal für eine Einbindung Russlands und des Irans in eine politische Lösung für Syrien. "Ohne Moskau und Teheran" werde es keine Lösung geben, schrieb Gabriel.

AFP

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