Lucca in Italien

„Gepanzerte Stadt“: Hohe Sicherheitsvorkehrungen bei G7-Treffen

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Vorbereitet aufs G7-Außenministertreffen: die italienische Stadt Lucca.

Lucca - Vor dem Treffen der sieben Außenminister der großen Industrienationen sind die Sicherheitsvorkehrungen in der italienischen Stadt Lucca hoch.

Wegen des Treffens der Außenminister der sieben großen Industrienationen gelten im italienischen Lucca Montag und Dienstag höchste Sicherheitsvorkehrungen. Der Großteil des historischen Zentrums um den Palazzo Ducale, wo die Minister tagen werden, verwandelte sich bereits am Sonntagabend in eine „blaue Zone“: In der Sperrzone postierten sich in den kleinen Gassen Polizisten, die die Ausweise der Anwohner mit Listen abglichen. Seit Montagmorgen sind auch andere Bereiche zumindest für den Verkehr gesperrt. Die Tageszeitung „La Nazione“ schrieb von einer „gepanzerten Stadt“. Um 16.00 Uhr sollte ein Demonstrationszug gegen das G7-Treffen am Bahnhof der 90 000-Einwohner-Stadt starten.

Auch Gabriel dabei

Neben Bundesaußenminister Sigmar Gabriel nehmen die Ressortchefs von Gastgeber Italien, den USA, Frankreich, Großbritannien, Japan und Kanada an den zweitägigen Beratungen teil. Morgen soll die Runde noch um die Außenminister der Türkei, der Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabiens, Jordaniens und Katars erweitert werden, um über die Lage in Syrien zu beraten. Dort droht die Krise nach einem US-Luftangriff auf einen Stützpunkt der syrischen Armee weiter zu eskalieren.

dpa

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