Polizei setzt Vernehmung fort

“Ziehe in Heiligen Krieg“: Plante 17-Jähriger einen Anschlag?

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Polizei fasst Terrorverdächtigen in Brandenburg.

Ein 17-jähriger Junge soll seiner Mutter per Messengerdienst geschrieben haben, das er in den „Heiligen Krieg“ ziehe. Daraufhin nahm das SEK den Jungen in Gewahrsam.

Update von Mittwoch, 31. Mai 2017 um 15:25 Uhr: Der Terrorverdacht gegen einen 17-jährigen Syrer aus der Uckermark hat sich nicht bestätigt. Gegen den Mann werde kein Haftbefehl beantragt, er werde wieder auf freien Fuß gesetzt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Potsdam am Mittwoch. Der junge Mann war am Dienstag unter Terrorverdacht in Gewahrsam genommen worden.

17-Jähriger wegen Terrorverdacht festgenommen

Potsdam/Gerswalde - Nach dem SEK-Einsatz gegen einen 17-jährigen Terrorverdächtigen ist am Mittwoch die Vernehmung des Syrers fortgesetzt worden. Es stehe noch nicht fest, ob Haftbefehl gegen den Jugendlichen beantragt werde, sagte ein Polizeisprecher. Polizei und Staatsanwaltschaft Potsdam seien hierüber im engen Austausch. Die Untersuchungen konzentrierten sich aktuell auf einen Tabletcomputer und drei Mobiltelefone, die im Zimmer des 17-Jährigen sichergestellt worden waren.

Spezialeinsatzkräfte (SEK) der Polizei hatten den Flüchtling am Dienstag in einem Jugendheim in Gerswalde in der Uckermark in Gewahrsam genommen. Er soll per Messengerdienst seiner Mutter erklärt haben, dass er in den „Heiligen Krieg“ ziehe.

Die Ermittler prüfen, ob der Jugendliche einen Selbstmordanschlag in Berlin plante. Entsprechende Hinweise soll die Brandenburger Polizei von Ermittlungsbehörden aus Hessen und Berlin erhalten haben. Laut Bundesinnenministerium gab es keine unmittelbare Anschlagsgefahr.

dpa

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