Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Orthograffiti“ von den Liberalen

„Sieg Hail“: FDP zeigt kontroverses Video - und kassiert Grünen-Schelte

„Sieg Hail“: FDP zeigt kontroverses Video - und kassiert Grünen-Schelte
+
Screenshot aus dem umstrittenen Video der FDP

Ist Bildung das beste Mittel gegen Extremismus - die FDP meint ja. Die Art und Weise mit der die Partei ihre Haltung unters Volk bringt, sorgt aber für Kritik.

Berlin - Die Bundestags-Grünen rügen die FDP für ein Kampagnenvideo, in dem ein Sprayer falsch geschriebene rechts- und linksextremistische Graffitislogans mit roter Sprühfarbe korrigiert. Zu sehen sind Sprüche wie „Sieg Hail“, „Scheiss Asilanten“, „Amerika To Hel“ sowie „Fick die Polisei“ und „Anarschie“, unterlegt mit mehr oder minder schmissiger Volksmusik. 

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt schrieb am Freitag auf Twitter, der Kampf gegen Rechtsextremismus erfordere Haltung und Zivilcourage, „kein politisches Clickbaiting“. Ein Clickbait, also ein Klick-Köder, wird gezielt veröffentlicht, um möglichst viele Internetnutzer anzulocken, oft mit reißerischen oder provokativen Inhalten.

FDP fordert bessere Bildung - mit kontroversem Video

Auch auf Twitter sorgte der am Donnerstag im Netz veröffentlichte, gut einminütige Clip mit dem Titel „Orthograffiti“ für Aufregung und viele Nutzerkommentare. Die FDP will damit nach eigener Aussage für eine bessere Bildung werben. 

Am Ende des Clips wird die Intention so umschrieben: „Bildung ist die Antwort. Nicht nur bezogen auf Rechtschreibung, sondern auch gegen Extremismus, Vandalismus und Gewalt. Mit guter Bildung wollen wir auch dafür sorgen, dass menschenverachtende Graffiti, wie die im Film gezeigten, endlich aus unseren Städten verschwinden.“ Zudem wird ausdrücklich betont, dass keine echte Farbe, sondern Sprühkreide zum Einsatz kam.

Allem Anschein nach extremistisch motivierte Taten sorgten in Deutschland zuletzt immer wieder für Bestürzung - zuletzt der versuchte Anschlag auf eine Synagoge in Halle an der Saale. Auch rechtsextreme Drohschreiben kursierten, die Polizei reagierte mit Razzien. In der Nacht auf Freitag wurde auch die SPD-Zentrale in Berlin von Maskierten attackiert.

dpa/fn

Kommentare