Hofreiter und Trittin

Grüne wollen Rot-Rot-Grün nicht aufgeben

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Anton Hofreiter glaubt noch an Rot-Rot-Grün

Groß erscheinen die Unterschiede zwischen SPD, Grünen und Linken - unter anderem Grünen-Fraktionschef Toni Hofreiter will den Glauben an ein linkes Bündnis aber nicht aufgeben.

Berlin - Trotz der Gräben zwischen SPD und Linkspartei haben Grünen-Politiker weiterhin Hoffnung, dass es nach der Bundestagswahl im September doch zu einer rot-rot-grünen Koalition kommt. „Ich gebe auch diese Option nicht auf“, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. „Rechte Sozis und linke Linke sollten endlich mal ihr ewiges Trauma aufarbeiten. Dann könnte der Rest sich um Gerechtigkeit und Mitte-Links-Mehrheiten in unserer Gesellschaft kümmern.“

Der frühere Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin sagte der Rheinischen Post, bei vielen in der Linkspartei überwiege die Erleichterung, dass sie angesichts der Wahlniederlagen in den vergangenen beiden Landtagswahlen nicht regieren müssten. Darauf hofften sie auch im Bund. „Wenn es aber eine rechnerische Mehrheit für Rot-Rot-Grün auf Bundesebene gäbe, dann wird sich die Linke nicht dem Druck entziehen können, darüber ernsthaft zu verhandeln.“

dpa

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