Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Guttenberg trotz Bundeswehrskandalen beliebtester Politiker

Berlin - Die Bundeswehr-Affären haben das Image des Verteidigungsministers angekratzt. Guttenberg bleibt in Umfragen aber immer noch Deutschlands beliebtester Politiker.

Das Image von Karl-Theodor zu Guttenberg hat nach den jüngsten Vorfällen bei der Bundeswehr mächtig gelitten. Der CSU-Verteidigungsminister bleibt aber beliebtester Politiker in Deutschland, ergab das aktuelle ZDF-Politbarometer. Die SPD kritisiert das Krisenmanagement des Ministers. In Argentinien nahm ein “Gorch-Fock“-Ermittlerteam die Arbeit auf.

Die sieben Mitglieder sollen in der argentinischen Hafenstadt Ushuaia Vorwürfe untersuchen, wonach Offiziersanwärter von der Stammbesatzung des Segelschulschiffs drangsaliert worden sein sollen. Das Team traf in der Nacht zum Freitag dort ein. Nach dem Tod einer Kadettin im November hatte es Berichte über eine angebliche Meuterei gegeben.

Die SPD attackierte Verteidigungsminister Guttenberg wegen seines

Lesen Sie auch:

"Gorch-Fock"-Ermittler nehmen Arbeit auf

Feldpost-Affäre: Kein Verdacht gegen deutsche Soldaten

Grüne: Schwere Vorwürfe gegen zu Guttenberg

"Gorch Fock"-Kapitän wegen Wasserski-Ausflugs in der Kritik

Krisenmanagements in mehreren Bundeswehr-Affären. “In Afghanistan und auch sonstwo, da braucht die Bundeswehr einen ruhigen Regisseur, aber nicht einen schillernden Darsteller“, sagte Parteichef Sigmar Gabriel im Bundestag. Guttenberg steht nicht nur wegen der “Gorch Fock“ am Pranger, er wird auch für seine Informationspolitik beim Unfalltod eines Soldaten in Afghanistan und die Affäre umd die geöffnete Feldpost kritisiert. Laut ZDF-Politbarometer bleibt er aber Deutschlands beliebtester Politiker. Knapp zwei Drittel der Bürger meinen, er mache seine Sache bei der Klärung der Vorfälle eher gut.

Guttenberg: Der "Top Gun"-Minister

Fotos

Gabriel sagte, man müsse nicht gleich aus allem einen Skandal machen. Er wundere sich aber, warum zwischen dem Tod einer Kadettin auf der “Gorch Fock“ und der Entsendung eines Ermittlungsteams mehr als zwei Monate vergehen müssten. Er warf Guttenberg auch vor, er habe Öffentlichkeit und Parlament über den Unfalltod eines Soldaten im Dezember in Afghanistan nicht korrekt informiert. Guttenberg hatte eine Informationspanne eingeräumt, aber Täuschung oder Irreführung zurückgewiesen.

Der Verteidigungsminister hofft darauf, dass die “Gorch Fock“ eine Zukunft hat. “Es wäre wunderbar, wenn die “Gorch Fock“ weitersegeln könnte.“ Er sei zuversichtlich, dass die Kommission ein Konzept erarbeite, das den Weiterbetrieb rechtfertige. Der CDU-Außenexperte Ruprecht Polenz hatte den weiteren Einsatz infrage gestellt.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) nahm die Bundeswehr gegen Pauschalkritik in Schutz. “Es ist einfach nicht fair, wenn durch Vorfälle von Einzelnen dann das Ansehen insgesamt infrage gestellt wird.“

dpa

Kommentare