Vorfall bereits am Samstag

Hoher chinesischer General begeht Suizid unter Korruptionsverdacht

60 Jahre Volksrepublik China
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In China hat sich ein hoher chinesischer General das Leben genommen.

Der chinesische General Zhang Yang habe nach Einleitung von Korruptionsermittlungen gegen ihn Suizid begangen, berichteten staatliche Medien am Dienstag.

Peking - Der hohe chinesische General Zhang Yang, der zur obersten Militärführung Chinas gehörte, hat nach offiziellen Angaben Selbstmord begangen. Der 66-Jährige habe sich schon am Samstag zuhause in Peking umgebracht, nachdem Ermittlungen gegen ihn wegen Korruption eingeleitet worden seien. Es gehe um seine Verbindungen zu den wegen Korruption verfolgten hohen Generälen Guo Boxiong und Xu Caihou, teilte die Militärkommission am Dienstag mit. Die beiden früheren Vizevorsitzenden des Führungsorgans der Streitkräfte waren die bislang höchsten Militärs, die über die Anti-Korruptions-Kampagne von Staats- und Parteichef Xi Jinping gestolpert waren.

Yang war Mitglied der Zentralen Militärkommission, des höchsten militärischen Führungsorgans der Volksrepublik. Berichte zum Suizid von Spitzenkadern sind in China äußerst ungewöhnlich.

In einem Kommentar der Armeezeitung „Jiefangjunbao“ hieß es, der mächtige General Zhang Yang habe seinem Leben „auf schamlose Weise“ selbst ein Ende gesetzt. Mit seinem Selbstmord habe er sich der Bestrafung dafür entzogen, die Parteidisziplin und Gesetze gebrochen zu haben. „Es ist ein äußerst schreckliches Verhalten.“

dpa/AFP

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