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SPD: Harte Kontrollen unnötig

Homeoffice-Vorgaben treten in Kraft

Homeoffice
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Ein Mann arbeitet im Homeoffice, während im Vordergrund Spielzeug seiner Kinder steht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen von zu Hause. Doch nicht jeder Arbeitgeber sieht diese Entwicklung mit Freude. Neue Vorgaben sollen nun helfen, dass mehr Beschäftigte im Homeoffice bleiben.

Berlin (dpa) - Mehr Beschäftigte als bisher sollen ab diesem Mittwoch wegen der Corona-Krise zu Hause arbeiten. Mit neuen Vorgaben werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern in bestimmten Fällen das Arbeiten im Homeoffice anzubieten.

«Wer kann, arbeitet zu Hause», das sei das Ziel der neu in Kraft tretenden Verordnung, sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast. «Nachdem wir unsere privaten Begegnungen bereits massiv heruntergefahren haben, geht es jetzt um berufliche Kontakte.»

Gerade Bürojobs sollten von zu Hause aus erledigt werden, forderte Mast. Zugleich sei sie zuversichtlich, «dass es harte Kontrollen gar nicht braucht», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Vieles regelt sich durch vorbildliches Verhalten und gemeinsam nacheinander schauen. Das gilt im Berufs- wie Privatleben gleichermaßen.»

Die Einhaltung der Verordnung soll von den Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrolliert werden. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) muss der Arbeitgeber auf Verlangen der Behörden Gründe darlegen, weshalb Homeoffice nicht möglich sei. Im «allergrößten Notfall» seien auch Bußgelder von theoretisch 30.000 Euro möglich.

© dpa-infocom, dpa:210127-99-186275/2

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