“Umfeld sicherer machen“

Herrmann ordnet regelmäßige Kontrollen von Flüchtlingsheimen an

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München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat regelmäßige Kontrollen von Asylbewerberunterkünften durch die Polizei angeordnet. Erste Aktionen gab es schon.

Erste Kontrollen habe es bereits am 7. Februar in der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg und am 9. Februar in Zirndorf gegeben, teilte das Innenministerium am Freitag in München mit. „Die bayerische Polizei wird in den kommenden Wochen bayernweit weitere systematische Kontrollen in Asylunterkünften durchführen“, sagte Herrmann.

Herrmann: „Müssen wissen, was dort vor sich geht“

„Wir müssen wissen, wer sich in den Asylunterkünften aufhält und was dort vor sich geht“, machte Herrmann deutlich. „Dadurch können wir die Unterkünfte und das Umfeld deutlich sicherer machen.“ Unter anderem sollen durch die Kontrollen Betrügereien bei der Identitätsfeststellung und beim Leistungsbezug verhindert werden.

Nach Angaben von Herrmann hatte Bayerns Polizei im vergangenen Jahr mehr als 27.000 Einsätze in Asylbewerberunterkünften. Das waren 57 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anlässe reichten von kleineren Streitigkeiten bis hin zu Großeinsätzen bei schweren Straftaten oder größeren Auseinandersetzungen. Bayerns Polizei werde die Sicherheits- und Gefährdungslage bei Asylbewerberunterkünften künftig verstärkt in den Blick nehmen. Soweit nötig, solle im Umfeld auch die Polizeipräsenz erhöht werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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