Israels Ex-Ministerpräsident

Ariel Scharon - Stationen seines Lebens

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Ariel Scharon kommt 1928 unter dem Geburtsnamen Ariel Scheinermann als Sohn osteuropäischer Juden in der Landgenossenschaft Moschaw Kfar Malal zur Welt. Bereits mit 14 Jahren tritt er in die Untergrundmiliz Hagana, den Vorläufer des israelischen Heeres, ein.
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Scharon kämpft im Unabhängigkeitskrieg und macht danach in der Armee des neuen Staates Israel schnell Karriere: Im Sechstagekrieg und im Jom-Kippur-Krieg (Foto mit dem damaligen Verteidigungsminister Mosche Dajan, links) missachtet er zwar häufig die Anweisungen seiner Vorgesetzten, kann jedoch durch seine Alleingänge die Lage für Israel mehrmals zum Guten wenden.
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Ariel Scharon heiratet zwei Mal: Als seine erste Frau Margalit, genannt "Gali", 1962 bei einem Autounfall stirbt, heiratet er später ihre jüngere Schwester Lily.
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Lily und Ariel Scharon haben zwei gemeinsame Söhne, Omri und Gilad. Sie verstirbt im Jahr 2000.
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Nachdem er die drohende Niederlage im Jom-Kippur-Krieg abgewendet hat, gilt der Kommandeur Scharon in Israel als Held. Er wechselt in die Politik und bekleidet wechselnde Ministerämter - das Bild zeigt ihn 1983 als Verteidigungsminister (rechts) beim Einmarsch in den Libanon.
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Unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treibt er um die Jahrtausendwende als Außenminister den Ausbau der israelischen Siedlungen voran. Als Netanjahu 1999 wegen einer Finanzaffäre als Parteichef des "Likud" zurücktritt, übernimmt Scharon seinen Posten.
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Scharon verspricht den Israelis mehr Sicherheit vor palästinensischen Anschlägen und setzt gezielt auf politische Provokationen gegen Palästinenserführer Jassir Arafat.
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Unter anderem besucht er mit Journalisten, Polizisten und Militärs den als heilig angesehenden Tempelberg in Jerusalem und signalisiert damit Hoheitsansprüche auf die Stadt. Der Besuch wird begleitet von gewaltsamen Unruhen, die in die Zweite Intifada münden.

Tel Aviv - Vom Militär zum Staatsmann: Israels Ex-Ministerpräsident Ariel Scharon begann seine Karriere als Stratege, seine letzten Jahre verbrachte er im Koma. Seine Laufbahn in Bildern:

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