Orban erteilt Todesstrafe in Ungarn eine Absage

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Ungarns Regierungschef Orban erntet mit seiner Idee einer möglichen Einführung der Todesstrafe scharfe Kritik. Foto: Stephanie Lecocq

Budapest (dpa) - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban plant keine Einführung der Todesstrafe in seinem Land. Das habe Orban dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz am Donnerstag telefonisch mitgeteilt, sagte sein Kanzleichef Janos Lazar nach Angaben der staatlichen Presseagentur MTI.

Orban habe Schulz erklärt, dass die Todesstrafe in Ungarn ein bloßes Diskussionsthema sei. Vergangene Woche hatte Orban im südwestungarischen Pecs gesagt, die in Ungarn 1990 abgeschaffte Todesstrafe müsse "auf der Tagesordnung bleiben". Grund sei, dass sich die bisherige Verschärfung des Strafrechts als ungenügend erwiesen habe.

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