15 Jahre nach dem US-Einsatz

Kabul: Trump will Afghanistan künftig mehr unterstützen

Kabul - Im blutigen US-Wahlkampf spielte das Thema Afghanistan keine große Rolle - nach aktuellen Angaben will sich Donald Trump aber verstärkt für die Sicherheit Afghanistans einsetzen.

Wie das Büro des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani am Samstag erklärte, telefonierte der Staatschef am Vortag mit Trump - es war die erste offizielle Kontaktaufnahme seit der US-Präsidentschaftswahl.

„Die USA stehen an der Seite der Regierung des Volkes“ 

Trump habe die Arbeit der Sicherheitskräfte zur Verteidigung Afghanistans gelobt und betont, "dass die USA weiterhin an der Seite der Regierung und des Volkes" stünden. Sollte Afghanistan mehr sicherheitspolitischen Beistand benötigen, werde Trumps Regierung nach der Prüfung des Bedarfs diese Unterstützung auch liefern, hieß es in der Erklärung weiter.

Rund 8400 Einsatzkräfte sind vor Ort

Das Thema Afghanistan spielte im US-Wahlkampf zwischen Trump und seiner Herausforderin Hillary Clinton eher eine untergeordnete Rolle. 15 Jahre nach dem US-geführten Einsatz in Afghanistan zum Sturz der radikalislamischen Taliban nach den Terroranschlägen vom 11. September in den USA ist die Sicherheitslage in vielen Teilen des Landes instabil.

Armee und Polizei in Afghanistan hatten 2015 die Sicherheitsverantwortung von den Nato-Truppen übernommen. Rund 8400 internationale Einsatzkräfte sind aber nach wie vor im Land, um die Afghanen bei ihrem Vorgehen gegen die wieder erstarkten Extremisten zu unterstützen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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