Bundestagsfahrdienst

Kein VW mehr: Abgeordnete müssen wieder Mercedes fahren

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Die Abgeordneten des Bundestags werden künftig nicht mehr im VW Passat durch Berlin gefahren. Sie müssen wieder in Mercedes-Limousinen Platz nehmen.

Berlin - Die Abgeordneten des Bundestags werden künftig nicht mehr im VW Passat durch Berlin gefahren. Sie müssen wieder in Mercedes-Limousinen Platz nehmen.

Die 55 erdgasgetriebenen Passat-Limousinen, die der Dienstleister RocVin seit Mai 2014 für den Bundestagsfahrdienst einsetzt, sollen bis Ende des Jahres durch Mercedes-Fahrzeuge der E-Klasse ersetzt werden. Der Geschäftsführer von RocVin, Torsten Diehl, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Bericht des Wirtschaftsmagazin „Capital“ (Ausgabe 1/2016). Weiter genutzt werden 45 Audi-A6-Dieselfahrzeuge.

RocVin begründete die Ausmusterung des Passat ausschließlich mit wirtschaftlichen Motiven. Einflussnahme des Bundestags habe es nicht gegeben, der VW-Dieselskandal habe ebenfalls keine Rolle gespielt. Laut Vertrag mit der Bundestagsverwaltung muss der Fahrdienstanbieter RocVin ständig 100 Limousinen der oberen Mittelklasse für die Abgeordneten vorhalten. Welche Marken eingesetzt werden, legt der Vertrag nicht fest. Verganges Jahr hatte RocVin seinen Fuhrpark von Mercedes-Benz auf VW und Audi umgestellt.

dpa

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