"Pro NRW"-Kundgebung

Knapp 100 Rechte demonstrieren in Köln

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Demonstranten ziehen in Köln mit einem Schild durch die Innenstadt auf der man eine durchgestrichene Moschee sieht. Foto: Caroline Seidel

Köln will um jeden Preis Negativschlagzeilen verhindern. Eine Kundgebung der rechten Partei "Pro NRW" wird von einem gewaltigen Polizeiaufgebot begleitet. Das bekommen vor allem Gegendemonstranten zu spüren.

Köln (dpa) - Mit rund 1000 Einsatzkräften hat die Polizei in Köln einen Demonstrationszug von knapp 100 Rechtsextremen quer durch die Innenstadt abgesichert.

200 Gegendemonstranten, die die Rechten blockieren wollten, wurden von den Einsatzkräften festgesetzt. Polizisten waren am Sonntagabend dabei, von allen die Personalien aufzunehmen. Auf die Gegendemonstranten komme ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zu, sagte eine Polizeisprecherin. Eine Person wurde festgenommen.

Immer wieder war der Protestzug auf dem Weg durch das Kölner Stadtzentrum zum Stehen gekommen. Teilweise blockierten Gegendemonstranten die Strecke, teilweise stoppte die Polizei die Demo, weil es im Einkaufsgetümmel am Samstagnachmittag zu eng wurde. Die rechtsextremistische Partei Pro NRW hatte zu der angemeldeten Kundgebung eigentlich 400 Menschen erwartet. Zu der Gegendemonstration des Bündnisses "Köln gegen Rechts" kamen einige hundert Teilnehmer. Auf den Straßen der Innenstadt gab es starke Verkehrsbehinderungen.

Für den kommenden Samstag ist erneut eine Demonstration aus dem rechten Spektrum in Köln angemeldet. Auch dann rechnet die Polizei wieder mit Gegendemos.

Infos der Kölner Polizei bei Facebook

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