Kommunalwahl 2020: Josef Huber (Freie Wähler Obing) will in Obing Bürgermeister bleiben

Josef Huber

„Auch bei der Gemeinde Obing bleibt die Zeit nicht stehen. Auch unsere Kommune wird immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die auch den Prozess der gesellschaftlichen Veränderung Rechnung tragen muss. Somit wird und muss der soziale Bereich in unserer Gemeinde in den nächsten Jahren im Fokus stehen“, sagt Obings amtierender Bürgermeister Josef Huber, der gerne im Amt bleiben möchte.

Obing – "Auch bei baulichen Maßnahmen wie beispielsweise Sanierung der ehemaligen B304 Ortsdurchfahrt Obing mit Kienberger- und Seeonerstraße müssen soziale Aspekte mit einfließen.

Kinder, Jugend, Familien und seniorengerechtes Planen und Bauen mit Barrierefreiheit, sicherer Verkehrsraum und innerörtliche Einkaufsmöglichkeiten zählen ebenso zum sozialen Umfeld, wie Aufenthalts- und Begegnungsplätze. Mit dem Erarbeiten eines kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) wurden unter starker Bürgerbeteiligung die Grundlagen für die gemeindliche Weiterentwicklung nicht nur für den Ort Obing, sondern über das ganze Gemeindegebiet für die nächsten 10 bis 15 Jahre gelegt. Die Informationen über ein Quartierskonzept für alle Belange von Senioren ist im Gemeinderat auf eine äußerst positive Resonanz gestoßen. Ebenso die Vorstellung zur Schaffung bezahlbaren Wohnraumes durch Kommunen wie Mietwohnungsbau und Mehrgenerationenhäuser mit staatlicher Förderung.

Im Bereich Energie und Umwelt ist der Beitritt zum Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel eine große Chance, Strom und Wärmeproduktion beziehungsweise Versorgung in regionale und kommunale Hände zu geben. Neben den bisherigen gemeindlichen Herausforderungen, die auch weiterhin zielstrebig verfolgt werden, möchte ich in den nächsten Jahren umsetzen: gemeindliche Neu- und Umbaumaßnahmen nur nach Sozial- und Umweltaspekten; Einrichten einer Beratungsstelle für Senioren (Quartiersmanagement), Schaffen von bezahlbaren Wohnraum für jedes Alter, Strom- und Wärmeversorgung, wie Fernwärme, beispielsweise durch eine Hackschnitzelanlage für das neue Gewerbegebiet unter dem Dach eines Regionalwerkes."

Persönliches über Josef Huber

Alter: 51

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Beruf: Erster Bürgermeister Gemeinde Obing

Hobbys: Fahrradtouren in der Region, Bergwandern

Fragen an den Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Obing

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Huber: Kommunalwahl 2020: Josef Huber (Freie Wähler Obing) will in Obing Bürgermeister bleiben An einem ruhigen Sommerabend auf dem Steg am Obinger Strandbad.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Huber: Für diese Fragestellung bin ich doch zu sehr Realist. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es besser ist anstehende Aufgaben kontinuierlich und mit größtmöglichen Konsens zu entscheiden.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Huber: Mit dem neu gewählten Gemeinderat die Ziele für die nächste Zeit erarbeiten, um genauso effizient und zielorientiert wie bisher die Gemeinde Obing weiterzuentwickeln.

Quelle: OVB online

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