Kristina Köhler für Betreuungsgeld und Gutscheine

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Die künftige Familienministerin Kristina Köhler (CDU) sieht im Streit über ein Betreuungsgeld einen “schweren Zielkonflikt“.

Berlin - Die künftige Familienministerin Kristina Köhler (CDU) sieht im Streit über ein Betreuungsgeld einen “schweren Zielkonflikt“.

Sie will ihn streng nach den Vorgaben des Koalitionsvertrages von

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Union und FDP lösen, der sowohl Barzahlungen als auch Gutscheine für die Betreuung von Kleinkindern zu Hause vorsieht. “Wir haben im Koalitionsvertrag explizit beide (Möglichkeiten) genannt. Wir haben gesagt, wir wollen dieses Betreuungsgeld auszahlen, gegebenenfalls als Gutscheine.

Das gilt“, sagte Köhler in Interviews mit ARD und ZDF am Freitagabend. Es gebe Eltern, die eine Anerkennung vom Staat dafür bekommen sollten, dass sie ihre Kinder komplett zu Hause betreuen. “Auf der anderen Seite gibt es auch Familien, wo es schlecht wäre, wenn wir diesen Familien einen Anreiz setzen, dass sie ihr Kind zu Hause behalten, weil diese Kinder von einer staatlichen Einrichtung sehr stark profitieren könnten“, sagte Köhler.

dpa

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