Kandidatenvorstellung Landtagswahl 2018: Stimmkreis Rosenheim-West

24 Fragen an Joseph Altenburger (mut)

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Joseph Altenburger, Direktkandidat von mut im Stimmkreis Rosenheim-West, hat sich unseren Fragen gestellt.

Rosenheim/Bayern - In Bayern wird am Sonntag, 14. Oktober, ein neuer Landtag gewählt. Im Stimmkreis Rosenheim-West bewerben sich zwölf Direktkandidaten für einen Sitz im bayerischen Landesparlament. Wir stellen die Kandidaten einzeln vor. Dieses Mal: Joseph Altenburger (mut).

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Die Antworten auf den Fragebogen von rosenheim24.de

1. Name 

Joseph Altenburger 

2. Partei 

mut 

3. Alter 

59 Jahre 

4. Wohnort

Bad Aibling 

5. Familienstand

Verheiratet 

6. Kinder 

Vier Töchter 

7. Wie verlief Ihre politische Karriere? 

Neueinsteiger 2018  

8. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Cem Özdemir, Emmanuel Macron 

9. Was verbindet Sie mit der Region? Was ist das Besondere bei uns?

Aufgewachsen im Inntal, weltweit tätig und keinen schöneren Fleck wie das Voralpenland gefunden 

1 0.Warum sind genau Sie der Richtige? 

Motiviert Änderungen durchzusetzen, Erfahrung international 

11.Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele? 

Rente für Mütter in lebenswürdiges Niveau heben, Eigenversorgung der Energie, bezahlbarer Wohnraum 

12.Was wollen Sie für die Menschen in der Region erreichen?

Energetische Selbstversorgung, Brennerbasis Tunnel Zulauf ohne Landschaftszerteilung.

13.Thema Infrastruktur: Wie stehen Sie zu den vorgestellten ersten Grobtrassenentwürfen zum Brenner- Nordzulauf, welche Probleme bleiben bestehen, welche kommen hinzu und welche Lösungen haben Sie? 

Es wurde bisher noch keine Untersuchung zu einer möglichen Hochbahn erstellt.

14.Thema Verkehr: Ist der sechsspurige Ausbau der A8 dringend erforderlich, welche Alternativen sehen Sie? 

Die Verbindung von Rosenheim bis Salzburg hat größtenteils keine Standspur, diese ist notwendig. Erweiterung der öffentlichen Verkehrsmittel. 

15. Thema Wohnen: Wie kann gerade in der Region bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? 

Aufstockung vorhandener Privat- und Mehrfamilienhäuser, keine Umlage von Renovierungs- und Modernisierungskosten auf den Mieter Förderung von Baugemeinschaften, weg vom Einfamilienhaus. 

16.Thema Ökologie: Auf welche Weise kann dem Flächenfraß in Bayern entgegenwirkt werden? 

Rückbau nicht mehr benötigter Gewerbefächen, Aufstockung vorhandener Wohnhäuser Verdichtung in den Städten. 

17.Thema Landwirtschaft: Wie schafen Sie den Spagat zwischen dem Umweltschutz, Tourismus und der Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe? 

Förderung von Bio-Landwirtschaft ist Umweltschutz, Tourismus muss nicht zwangsläufg an Ausbau von Infrastruktur gebunden sein.

18.Thema Soziales: Die bayerischen Vereine stehen aufgrund der starken Regulierungen aktuell vor großen Hürden. Wie wollen Sie das Vereinsleben auch in Zukunft fördern? 

Vereinfachung der Veranstaltungsvorschriften. 

19.Thema Migration: Wie stehen Sie zu der Asylpolitik von Markus Söder, wie kann zum Beispiel die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber gelöst werden? 

Vereinbarungen mit den entsprechenden Länder über Rückführung abgelehnter Asylbewerber.

20.Thema Arbeit: Ist das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg? Wie sähe die Alternative aus? 

Das bedingungslose Grundeinkommen (auch Rente) ist der Menschenwürde wesentlich entsprechender, als Sozialhilfe, Hartz 4 , ... 

21.Thema Bildung: Wie wollen Sie die Bildungslandschaft im Freistaat stärken? 

Förderung und Ausbau der Lehramtsstudiengänge. Referendariat abschaffen, Praxisausbildung an Uni koppeln um Qualität der Lehrerbildung zu erhalten. 

22.Thema Familie: Wie stehen Sie zu dem bayerischen Familiengeld; an welchen Stellen muss nachgebessert werden? 

Familiengeld (Herdprämie gemeint?) ist in der Höhe für den Zweck nicht angemessen. Soll ein Ausgleich für diejenigen geschaffen werden, die aufgrund Kitaplatzmangel nicht arbeiten gehen können, ist sie zu niedrig. Auch die Angst, dass dadurch ein Anreiz geschaffen wird als Frau zuhause zu bleiben, ist unbegründet, da zu niedrig. 

Soll das Ziel sein, die Arbeitskraft der Frau zu nutzen, muss woanders angesetzt werden: Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Familiengeld ist überfüssig. Besser wäre es, das Geld in Kitas zu stecken oder das Elterngeld zu erhöhen. 

23.Thema Versorgung: Was halten Sie vom Landespfegegeld?

Überfüssig. Nur ein Blumenstrauß für pflegende Angehörige und behebt nicht im Ansatz die Probleme dieser Menschen. Nebenbei bemerkt, eine fachfremde Besetzung als Leitung des Landespflegeamtes (Arzt)ist inakzeptabel. 

24.Brauchen wir einen Regierungswechsel im Landtag? 

Das ist keine Frage, dies ist ein Muß!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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