Parlamentswahlen in Frankreich

Le Pen zieht bei Parlamentswahl in Frankreich in zweite Runde ein

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Die Vorsitzende des Front National: Marine Le Pen.

Marine Le Pen wird wohl auch in der zweiten Runde der Parlamentswahl vertreten sein. Wie sie am Sonntag betonte, hat sie offenbar ihren eigenen Wahlkreis gewonnen.

Paris - Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen zieht in die zweite Runde der Parlamentswahl ein. Die Front-National-Chefin landete in ihrem nordfranzösischen Wahlkreis im ersten Wahlgang an erster Stelle, wie sie am Sonntagabend sagte. Sie erzielte nach eigenen Angaben knapp 45 Prozent der Stimmen und wird im zweiten Wahlgang gegen die Kandidatin der Bewegung La République en Marche von Staatschef Emmanuel Macron antreten.

Auch FN-Vize Florian Philippot landete in seinem Wahlkreis vorn und zieht damit in die Stichwahl am kommenden Sonntag ein. Dagegen schied Front-National-Generalsekretär Nicolas Bay in seinem Wahlkreis aus.

Die rechtspopulistische Partei kam in der ersten Runde der Parlamentswahl Hochrechnungen zufolge auf rund 14 Prozent. Berechnungen sagen der Front National nach der zweiten Wahlrunde höchstens zehn Abgeordnetenmandate voraus. Die Partei würde damit ihr Mindestziel verfehlen, mit einer Fraktionsstärke von mindestens 15 Abgeordneten in die Nationalversammlung einzuziehen. In der letzten Nationalversammlung stellte die FN zwei Abgeordnete.

Parlamentswahl in Frankreich 2017: Gewinner und Verlierer

Als klarer Sieger der ersten Wahlrunde ging am Sonntag die Bewegung La République en Marche Macrons hervor. Sie erzielte laut Hochrechnungen rund 32 Prozent und dürfte im zweiten Wahlgang eine deutliche absolute Mehrheit erzielen. Der sozialliberale Staatschef hatte die Präsidentschaftswahl vor einem Monat klar gegen Le Pen gewonnen.

Wie wichtig der zweite Durchgang der Parlamentswahl in Frankreich ist, lesen Sie hier. 

afp

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