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Auch Kampftruppen

Kramp-Karrenbauer will UN-Einsatz in Syrien-Sicherheitszone

Irak-Besuch: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht in Bnaslawa mit einem Soldaten der Bundeswehr, der die Ausbildung kurdischer Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet unterstüzt. Foto: Michael Kappeler/dpa
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Irak-Besuch: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht in Bnaslawa mit einem Soldaten der Bundeswehr, der die Ausbildung kurdischer Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet unterstüzt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will die von ihr vorgeschlagene Sicherheitszone in Nordsyrien von einer UN-Truppe schützen lassen.

Vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestags sagte sie am Mittwoch nach Teilnehmerangaben, dass es für den Einsatz ein Mandat der Vereinten Nationen geben müsse und die Truppe auch von den UN geführt werden sollte. Das wäre dann ein Blauhelmeinsatz, wie man ihn zum Beispiel aus Mali kennt. In Afghanistan ist dagegen eine Nato-Truppe im Einsatz.

Benötigt würde die ganze Bandbreite militärischer Fähigkeiten - auch Kampftruppen. Wie groß die Truppe sein müsste und inwieweit sich die Bundeswehr daran beteiligen könnte, wollte Kramp-Karrenbauer nicht sagen. Die Aufgaben der Mission sollten die Trennung der Konfliktparteien, die Überwachung einer Waffenruhe sowie die Erstellung von Lagebildern sein.

Die Sicherheitszone könne in Sektoren eingeteilt werden, von denen Deutschland einen übernehmen könne. So ist die Nato auch bei ihrer Stabilisierungstruppe in Afghanistan vorgegangen. Deutschland übernahm die Verantwortung eines Gebiets im Norden Afghanistans. Dort waren zeitweise in mehreren Feldlagern mehr als 5000 Soldaten im Einsatz.

Nach der Unterrichtung des Ausschusses wollte Kramp-Karrenbauer selbst sich nicht vor Journalisten äußern.

Interview Maas

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