Vertuschungsaffäre

Mappus-Rechtsanwälte: Kein Datenverlust

+
Stefan Mappus steht unter Beschuss

Stuttgart - Bei der Vernichtung der Computer-Festplatte von Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) können keine Daten verloren gegangen sein, sagen dessen Rechtsanwälte.

Denn sämtliche Daten, die sich auf der Festplatte befanden, seien über den Server des Staatsministeriums in Stuttgart gelaufen und somit dort gespeichert gewesen. „Löschungen auf diesem Server wurden von unserem Mandanten nicht veranlasst“, heißt es in der Mitteilung der Kanzlei von Rechtsanwalt Christoph Kleiner vom Donnerstag.

Die jetzige grün-rote Koalition in Baden-Württemberg sah am Donnerstag den Vorwurf von Vertuschungsversuchen des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Mappus in der EnBW-Affäre bestätigt. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ hatte Mappus die Festplatte seines dienstlichen Rechners nach seiner Abwahl 2011 mit Hilfe von Beamten des Staatsministeriums ausbauen und vernichten lassen.

dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser