Ex-Präsidentschaftsbewerber in Bedrängnis

McCain sorgt mit Tweet über Iran für Empörung

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John McCain

Washington - Ein Witz über Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad als Affe bringt den früheren US-Präsidentschaftsbewerber John McCain in Bedrängnis.

Der Republikaner kommentierte am Montag auf Twitter die Meldung aus Teheran, dass Ahmadinedschad als erster Iraner ins Weltall geschossen werden möchte. „War er nicht erst letzte Woche da?“, fragte McCain öffentlich - und verwies auf Irans Meldung vergangene Woche, man habe erfolgreich einen Affen ins All geschickt.

Die Bemerkung wurde auch von republikanischen Parteifreunden als rassistisch kritisiert. Daraufhin twitterte McCain: „Beruhigt euch, Leute, versteht denn keiner mehr einen Witz?“ Dem Abgeordneten Justin Amash genügte das allerdings nicht. „Vielleicht sollten Sie zu Verstand kommen und keine rassistischen Witze machen“, schrieb er auf Twitter. McCain hatte sich während seiner Präsidentschaftskandidatur 2008 schon einmal in Schwierigkeiten gebracht, als er den Beach-Boy-Song „Barbara Ann“ mit dem Text „Bomb Iran“ (bombardiert Iran) unterlegte.

AP

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