Schlimmer Terror in Kabul

Mehr als 40 Tote! Gabriel verurteilt IS-Selbstmordanschlag

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Anschlag auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit 40 Toten als "heimtückischen Terror" verurteilt.

Bei dem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mehr als 40 Menschen getötet und 84 verletzt worden. Das erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh, in einer Pressekonferenz am Donnerstag mehrere Stunden nach dem Anschlag.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Anschlag  als "heimtückischen Terror" verurteilt. Dieser richte sich "gegen Bildung, gegen freie Medien und gegen jeden Menschen, der eigenständig denkt und entscheidet", erklärte er am Donnerstag in Berlin. Die Täter wollten Zwietracht und Unruhe in die afghanische Gesellschaft bringen. "Diese böse Saat darf nicht aufgehen." Deutschland stehe weiter an der Seite Afghanistans und werde in seinem Engagement nicht nachlassen.

Die sunnitische Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu der Tat.

Auch am ersten Weihnachtsfeiertag starben in Kabul mehr als ein Duzend Menschen, als sich ein Jugendlicher in die Luft sprengte.

dpa, afp

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