Vor Bundespräsidentenwahl

Merkel und Seehofer machen sich für Steinmeier stark

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Flankiert von Unterstützern: Steinmeier (Mi.) zwischen Seehofer und Merkel. 

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer haben in den eigenen Reihen um Unterstützung für die Wahl Frank-Walter Steinmeiers zum Bundespräsidenten geworben.

Steinmeier sei „nicht irgendein Sozialdemokrat“, sondern der Sozialdemokrat, dem sie zutraue, dass er Deutschland gut vertrete, sagte Merkel nach Teilnehmerangaben in einer Sitzung der Unionsfraktion der Bundesversammlung am Samstag. Seehofer rief dazu auf, dem Vorschlag für den Kandidaten der großen Koalition zu folgen. Auch mit Blick auf die Landtagswahlen komme es auf Geschlossenheit der Union an.

Steinmeier, der als Gast in die Unionssitzung kam, machte nach Teilnehmerangaben deutlich, dass er den Bürgern Mut machen wolle. Demokratie vertrage keine Resignation. Zu einen umstrittenen Tweet der Berliner Landes-SPD, in dem von ihm als „sozialdemokratischem Schlossherrn“ im Bellevue die Rede war, habe Steinmeier gesagt, dieser sei auf seinen Wunsch hin wieder gelöscht worden. Es gebe verschiedene Vorstellungen von Unterstützung, diese sei nicht hilfreich gewesen, machte Steinmeier demnach deutlich.

Wir berichten ausführlich von der Bundespräsidentenwahl 2017. In unserer Übersicht haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst. Den Ablauf des Wahltags können Sie hier nachlesen. Außerdem zeigen wir, wo Sie die Wahl im Fernsehen oder im Internet per Live-Stream verfolgen können. 

dpa

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