Migration

IOM: Mehr als 1000 Menschen im Mittelmeer ertrunken

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1002 Menschen starben auf dem Weg über die zentrale Mittelmeerroute von Nordafrika nach Italien.

Athen - Im Mittelmeer sind seit Jahresbeginn bis zum 23. April 1089 Flüchtlinge und Migranten ums Leben gekommen.

Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Athen mit. 1002 Menschen starben den Angaben zufolge auf dem Weg über die zentrale Mittelmeerroute von Nordafrika nach Italien. Auf der Route Ostmittelmeer-Ägäis kamen 37 Menschen ums Leben. 50 Flüchtlinge hätten den Versuch, aus Nordafrika nach Spanien zu gelangen, nicht überlebt.

Die Zahl der angekommenen Flüchtlinge sei im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres zurückgegangen: Damals waren 205 613 Menschen nach Europa gelangt. Dieses Jahr kamen 43 204 an, wie es hieß.

Erst am Montag waren vor den griechischen Insel Lesbos 16 Migranten und Flüchtlinge ums Leben gekommen. Zwei Frauen überlebten den Untergang eines Flüchtlingsbootes. Weitere acht Menschen werden vermisst.   

dpa

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