Nach Silvesterübergriffen

Nachfrage nach Kleinem Waffenschein steigt weiter

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Ende September waren 440.185 der sogenannten Kleinen Waffenscheine registriert. Foto: Oliver Killig

Berlin (dpa) - Die Nachfrage nach dem sogenannten Kleinen Waffenschein steigt nach einem Medienbericht weiter. Ende September waren 440.185 dieser Waffenscheine für Schreckschusspistolen, Pfefferspray und Reizgas registriert.

Im ersten Halbjahr war die Zahl bereits von 301.000 auf 402.000 gestiegen, berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Der Anstieg setzte nach den Übergriffen der Silvesternacht in Köln ein.

Pistolen für Gas- oder Platzpatronen sind in Deutschland für Erwachsene ohne Prüfung käuflich. Wer die Waffe aber außerhalb der Wohnung bei sich haben will, braucht seit 2003 den Kleinen Waffenschein, den man bei Behörden beantragen kann.

Die meisten Kleinen Waffenscheine waren Anfang Oktober in Nordrhein-Westfalen registriert (6,4 je 1000 Einwohner), die wenigsten in Thüringen (2,2). Im Schnitt waren es in Deutschland 5,4.

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