Rückkehr aus Teilzeitjobs

Nahles: "Lebenslange Hinzuverdienerrolle nicht zeitgemäß"

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"Gerade für Frauen wird die Teilzeit oft zur Falle: Der Lohn reicht nicht, die Rente ist gering, und bei der Karriere werden sie von den Männern in Vollzeit ausgebremst", sagt Nahles. Foto: Andreas Arnold

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) beharrt auf einem Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeitjobs in Vollzeit. "Die lebenslange Hinzuverdienerrolle der deutschen Ehefrau ist nicht mehr zeitgemäß", argumentiert sie in der "Bild am Sonntag".

Ziel ihres Gesetzesvorhabens: Jeder "Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber sagen, wie lange er seine Stunden reduzieren will und kann danach in Vollzeit zurückkehren".

"Gerade für Frauen wird die Teilzeit oft zur Falle: Der Lohn reicht nicht, die Rente ist gering, und bei der Karriere werden sie von den Männern in Vollzeit ausgebremst", so Nahles. Nach ihren Angaben würden 750 000 Teilzeitbeschäftigte gern mehr arbeiten.

Nahles' Gesetzentwurf liegt wegen unterschiedlicher Vorstellungen zwischen Union und SPD derzeit auf Eis. Am 1. Mai (Montag) spricht die Ministerin Nahles bei der Hauptkundgebung zum Tag der Arbeit mit DGB-Chef Reiner Hoffmann in Gelsenkirchen.

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