Lösung soll her

Neue Zypern-Gespräche über Teilung haben begonnen

+
Ankunft des Volksgruppenführer der türkischen und griechischen Zyprer Mustafa Akinci.

Nikosia - Die seit Monaten ausgesetzten Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns haben am Freitag wieder begonnen.

Die Volksgruppenführer der türkischen- und griechischen Zyprer, Mustafa Akinci und Nikos Anastasiades, trafen sich zusammen mit dem UN-Gesandten, dem Norweger Espen Barth Eide, in Nikosia. Sie wollen „unermüdlich für eine umfassende Lösung der Zypernfrage arbeiten“, erklärte Eide im zyprischen Staatsfernsehen (RIK) nach dem Treffen, das knapp vier Stunden dauerte.

Als erstes Zeichen des guten Willens werde die Visumspflicht für den Nordteil der Insel aufgehoben, teilte der norwegische Vermittler mit. Bisher müssen alle griechischen Zyprer für Besuche im Nordteil ein Visum an den Übergangsstellen beantragen, was indirekt als Anerkennung der Türkischen Republik Nordzypern gilt und deswegen umstritten ist. Die griechisch-zyprische Seite habe ihrerseits Einzelheiten und Koordinaten für alte Minenfelder im Norden gegeben, damit die Minen geräumt werden können.

dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser